Lesung: Franziska Hauser liest aus ihren Romanen und Kurzgeschichten
Ort: Kulturhaus Kino Brüssow, Prenzlauer Str. 35, 17326 Brüssow
Barrierefreiheit: Rampe vorhanden
Die Glücksrepublik Bhutan im Jahre 2006: In dem kleinen buddhistischen Königreich öffnet sich der König der Moderni- sierung und plant, im Land Internet und Demokratie einzuführen. Das löst in der Bevölkerung Unruhe aus. Der alte Lama zeigt sich daraufhin besorgt und beauftragt einen jungen Mönch, ein Gewehr für eine mysteriöse Zeremonie zu besorgen. Er trifft auf einen US-Amerikaner, der ebenfalls auf der Suche nach einem ganz besonderen Gewehr ist. Vor dem Hintergrund der majestätischen Gipfel des Himalaya erzählt der Regisseur Pawo Choyning Dorji („Lunana“) wieder eine starke Story mit viel Einblick in den Alltag des kleinen Bergstaates Bhutans.
(BTN/TW/FR/US 2023 | 107min | FSK 0)
Gesamtprogramm etwa 100 min + Gespräch
Der Zustand einer Familie zwischen den Generationen
John Petersen lebt mit seinem Partner Eric und der Adoptivtochter in Kalifornien und beschließt, seinen an Demenz erkrankten Vater Willis in sein Haus aufzunehmen. Einst im mittleren Westen auf einer Farm aufgewachsen, hat John eine harte Kindheit hinter sich. Mit der Ankunft seines Vaters kommen auch alle längst verdrängten Erinnerungen wieder hoch. So passiert es, dass John oft mit seinem Vater aneinandergerät, was ihn nicht davon abhält, ihn trotz aller Umstände bedingungslos zu lieben. Und obwohl der alte Herr keine Gelegenheit auslässt, um seinen Sohn zu provozieren, hat John mittlerweile einen Weg gefunden, damit umzugehen und sich von den schmerzhaften Erinnerungen an die Vergangenheit zu befreien.
(CAN/UK/DK 2020 | 113 min | FSK 12)
Iranisches Kino mit emotionaler Wucht und Kritik
Die 70-jährige alte Mahin wohnt allein in Teheran. Ihr Ehemann ist nicht mehr am Leben und ihre Tochter ist nach Europa ausgewandert. Eines Tages trifft sie sich mit Kollegen zu einer Teerunde. Dabei bringen die sie auf den Gedanken, ein neues Liebesleben zu beginnen. Dieser Gedanke ängstigt sie zunächst, erfüllt sie aber auch mit Hoffnung. Sie fühlt sich bereit, eine neue Person kennenzulernen. Eine spontane Begegnung mit einem Taxifahrer entwickelt sich für Mahin zu einem überraschenden Abend. Ein vielgelobter Film aus dem Berlinale-Wettbewerb
(IRN/F/SWE/D 2024 | 96 min | FSK 12)
Ein lebendiges Gruppenporträt ostdeutscher Frauen
15 Frauen aus der DDR erzählen, wie auch im Land der staatlich verordneten Gleichberechtigung trotzdem das Patriarchat regierte und schaffen damit ein kraftvolles Kaleidoskop der Geschlechterbeziehungen im Arbeiter- und Bauernstaat. Der Film bietet den beeindruckenden Lebensleistungen der ostdeutschen Frauen und ihrem Kampf um Chancengleichheit eine fesselnde Bühne. Die Frauen sprechen über die Doppelbelastung ihrer Mütter und Großmütter, sie erzählen von den eigenen Sorgen und Träumen, denen sie oft nur mit Tricks ein kleines Stück näherkommen konnten. Ergänzt mit zahlreichen Archiv-Aufnahmen rundet Regisseur Torsten Körner die Zeitreise ab.
In Kooperation mit dem Landfrauenverband UER
Achtung: Dieser Film beginnt abweichend bereits um 19 Uhr!
(D 2024 | 109 min | FSK 6)
Ein Film über die Schauspielerin Helga Schubert
Helga Schubert ist eine lebensbejahende, selbstbewusste Frau jenseits der Achtzig. Gemeinsam mit ihrem 95-jährigen Mann, den sie liebevoll pflegt, lebt sie beschaulich in Mecklenburg-Vorpommern. In dieser Landidylle kann sie sich ihrer Leidenschaft widmen: dem Schreiben. 1975 erschien ihr erstes Buch „Lauter Leben“, das in der DDR unmittelbar zum Erfolg wurde. Es folgten viele weitere Bücher und Preise, darunter der Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Regisseur Jörg Herrmann hat die Autorin knapp acht Monate begleitet und zeigt en privaten und beruflichen Werdegang der Psychologin und Schriftstellerin, die 2020 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde.
(D 2023 | 100 min | FSK 12)