Blauer Dienstag in der Badeanstalt – Ska- und Reggeaklänge
Badeanstalt BrüssowOrt: Badeanstalt Brüssow, Prenzlauer Straße 19, 17326 Brüssow
Barrierefreiheit:
Jeden Dienstag eine Stunde vor Schließung gibt es Programm. Also um 17 Uhr - in den brandenburger Schulferien dann um 18 Uhr. Diesen Dienstag sorgt DJ Trebor für alternative deutsche tanzbare Klänge.
Die Badeanstalt Brüssow liegt direkt am See. Eintritt zur blauen Stunde täglich 1 Euro, also auch am "Blauen Dienstag". Bei schlechtem Wetter oder aus anderen Gründen kann die Veranstaltung ausfallen. Bitte Aushänge am Eingang beachten.
Gastspiel des "Theater Weites Feld" aus Netzen/Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark) auf der Bühne des Kulturhauses. Zwei Frauen treffen im Bahnhof Netzen aufeinander. Doch ihre Züge verspäten sich. Bald merken die beiden, dass sie viel verbindet. Und doch trennen sie Welten. Dieses Zusammentreffen offenbart Lebenslügen und legt Wunden offen. Finden die beiden am Ende ihren Ort, ihre Heimat oder beginnt eine ganz neue Reise?
Das Theater Weites Feld hat Interviews zum Thema „Heimat“ geführt. Diese Gespräche inspirierten das Ensemble um den Regisseur Ben Bremer und die Autorin Renate Weilmann zu dem Stück „Grüne Wiese“.
Lieder von Gerhard Gundermann begleiten das Geschehen auf der Bühne. Im Anschluss gibt es die MÖglichkeit mit dem Ensemble und dem Publikum ins Gespräch zu kommen.
Weitere Informationen und einen Trailer finden Sie hier: https://theater-weites-feld.de/gruene-wiese/
Einlass ab 16:30 Uhr / Das Stück hat eine Pause, Gesamtdauer ca. 90 min
Vorverkauf: Im Kulturhaus zu den Öffnungszeiten und online unter https://eventfrog.de/kuki-theater (mit VVK-Gebühr)
Durch den Abend führt der Filmemacher Thomas Grimm, der eigene Arbeiten über Russland produziert hat.
Frieda erlebte die Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Sie flüchtete, erlebte Ablehnung und harte Arbeit, weit über die körperlichen Grenzen hinaus. Inmitten dieser Traumata hielt sie viel aus – nicht zuletzt für ihre Familie. Frieda war eine staatlich verfolgte, sowjetische Frau mit deutschen Vorfahren. Ihre Bewältigungsstrategie, die sie immer begleitete, war ihr Schweigen – mit diesem Schweigen wusste sie sich zu behaupten. Sie lernte zu verdrängen, die Vergangenheit abzuschütteln.
Inna Hartwich, geboren 1980 in der Sowjetunion, emigrierte 1992 nach Deutschland und wuchs in Nordhessen auf. Nach dem Studium der Romanistik, Slawistik und Ethnologie und einem Volontariat beim Mannheimer Morgen ging sie 2010 als freie Korrespondentin für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Moskau, um über Russland und die ehemaligen Sowjetrepubliken zu berichten. Später arbeitete sie aus Peking über Ostasien und aus Berlin über Polen, die Ukraine und Russland. 2018 kehrte sie als Korrespondentin nach Moskau zurück. Inna Hartwichs Reportagen und Essays über Russland sind mehrfach ausgezeichnet worden.
VORVERKAUF im Kulturhaus und unter www.eventfrog.de/kuki-frieda
Die Ursprünge der meisten Märchen liegen Jahrtausende weit zurück. Sie wurden von Generation zu Generation weitererzählt und sind in aller Schlichtheit reich an Phantasie, Gewalt, rauer Gerechtigkeit und Wundern.
Märchen sind mit der Kindheit und den persönlichen Erinnerungen jedes einzelnen von uns verbunden. So erinnert sich Heinrich Heine in >Deutschland. Ein Wintermärchen< an seine Amme, die von der Gänsemagd und dem sprechenden Pferdekopf erzählte. Es ist ein beruhigendes Vergnügen, immer wieder dasselbe Märchen zu hören, das uns auf magische Weise zu einem guten Ende führt.
Ton und Kirschen möchte den Zauber, aber auch die Warnungen, die in den Märchen liegen, mit Schauspiel, Musik, Tanz, Marionetten- und Maskenspiel zu einem gemeinsamen Erlebnis mit dem Publikum erwecken, in dem der Vorstellungskraft jedes einzelnen Zuschauers Raum gegeben wird. Und - auch das nicht Gesagte hat Bedeutung.
Hier einen Trailer schauen
INFOS UND SOLI-BUCHUNG im Kulturhaus Kino Brüssow und unter www.eventfrog.de/kuki-theater
Das Ton und Kirschen Theater wurde von Margarete Biereye und David Johnston im Mai 1992 in Glindow (bei Potsdam) nach 20 jähriger Theatererfahrung mit dem englischen Footsbarn Travelling Theatre gegründet. Die Theaterproben finden auf einem Grundstück im Ortsteil Glindow statt. Hier wird das Bühnenbild gebaut, und auch die Anfertigung von Requisiten, Kostümen, Masken und Marionetten werden dort getätigt. Von hieraus zieht Ton und Kirschen mit seinen Produktionen in alle Richtungen des Landes Brandenburg und bis nach rland, Polen, Tschechien, Russland, Belgien, Italien, Österreich und der Schweiz – und immer wieder in Frankreich.
Das zur Zeit siebenköpfige Ensemble des Theaters kommt aus Deutschland, England, Wales, Frankreich und aus Kolumbien. Unter der künstlerischen Leitung von David Johnston und Margarete Biereye fanden 26 Produktionen statt.
Auf Schloss Bröllin wird ein ein Kinoprogramm unter freiem Himmel gezeigt. Es gibt Pizza und die Bar ist ab 14 Uhr geöffnet. Bei schlechtem Wetter weichen wir in unsere Bar mit Kamin.
Am 04.07.2026, 22 Uhr zeigen wir „Was ist schon normal“ Eine französische Gauner-Komödie mit Vorurteilen - und deren Überwindung.„Was ist schon normal?“ erzählt von zwei Männern auf der Flucht, die sich als Betreuer einer Reisegruppe von Menschen mit Behinderung ausgeben. Auf ihrer gemeinsamen Reise entstehen unerwartete Begeg-nungen, komische Situationen und berührende Momente.
Der Film verbindet Humor mit einer warmherzigen Geschichte über Freundschaft, Vorurteile und die Frage, was eigentlich „normal“ ist.
(FR 2024 | 99 min | FSK 0, REGIE: ARTUS)
Das Sommerkino wird in Kooperation mit Mobiles Kino Brüssower Land, Filmklub Brüssow, Lebendiges Brüssow e.V., veranstaltet.