Offenes Kulturhaus am Freitag – mit Karaoke
Kulturhaus Kino BrüssowOrt: Kulturhaus Kino Brüssow, Prenzlauer Str. 35, 17326 Brüssow
Barrierefreiheit: Saal barrierefrei, Café über mobile Rampe
Am 17.04.26 kommt Drangsal zu uns. Eine Band, die auf den großen Bühnen des Landes unterwegs ist, ABER natürlich auch nach Boock kommt!!! Vielleicht kreischen jetzt eher die Jüngeren unter Euch auf, dennoch sind Drangsal für Alle etwas, die Musik zwischen Indie und Wave gut leiden können, Musik von Depeche Mode, The Cure und den Ärzten lieben und Texte schätzen, die zwischen Melancholie, Ironie und großer Geste balancieren.
Wir freuen uns auf einen, ganz bestimmt, unvergesslichen Abend.
Sie könnten so glücklich sein, Julia und Georg. Harmonisch ist ihre Beziehung, liebe- und respektvoll. Doch etwas fehlt zu ihrem Glück: ein Kind, so meinen sie. Weil es die Gesellschaft so erwartet. Weil die biologische Uhr tickt. Weil es einfach dazugehört. Doch auf natürlichem Wege wird Marie nicht schwanger, so dass sich das Paar in eine Privatklinik begibt. Damit beginnt ein Höllentrip, so schmierig, so steril wirken Klinik und Arzt. Und nach der schwierigen Geburt fühlt Julia sich seltsam fremd, empfindet keinerlei Gefühle, von Mutterglück ganz zu schweigen. Immer stärker werden die Zweifel, ob dieses Baby tatsächlich ihr eigenes ist.
(AT/CH/D 2025 | 108 min | FSK 12)
Unser Café ist ab eine Stunde vor Filmstart geöffnet. Kommt mit Zeit…
Durch den Abend führt der Filmemacher Thomas Grimm, der eigene Arbeiten über Russland produziert hat.
Frieda erlebte die Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Sie flüchtete, erlebte Ablehnung und harte Arbeit, weit über die körperlichen Grenzen hinaus. Inmitten dieser Traumata hielt sie viel aus – nicht zuletzt für ihre Familie. Frieda war eine staatlich verfolgte, sowjetische Frau mit deutschen Vorfahren. Ihre Bewältigungsstrategie, die sie immer begleitete, war ihr Schweigen – mit diesem Schweigen wusste sie sich zu behaupten. Sie lernte zu verdrängen, die Vergangenheit abzuschütteln.
Inna Hartwich, geboren 1980 in der Sowjetunion, emigrierte 1992 nach Deutschland und wuchs in Nordhessen auf. Nach dem Studium der Romanistik, Slawistik und Ethnologie und einem Volontariat beim Mannheimer Morgen ging sie 2010 als freie Korrespondentin für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Moskau, um über Russland und die ehemaligen Sowjetrepubliken zu berichten. Später arbeitete sie aus Peking über Ostasien und aus Berlin über Polen, die Ukraine und Russland. 2018 kehrte sie als Korrespondentin nach Moskau zurück. Inna Hartwichs Reportagen und Essays über Russland sind mehrfach ausgezeichnet worden.
VORVERKAUF im Kulturhaus und unter www.eventfrog.de/kuki-frieda
Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber einen Teil seiner Familie. Die Stadt erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm. Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung der Briefe und bei der Begegnung mit Verfasser:innen. Zugleich zeichnet er ein Porträt des anhaltenden Traumas, das die Familie bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt. Sein Bruder Namik hingegen befindet sich noch am Anfang seines Weges.
(D 2025 | 96 min | FSK 12)
Unser Café ist ab eine Stunde vor Filmstart geöffnet. Kommt mit Zeit…
Edward ist Schriftsteller, Mitte Dreißig und steht endlich kurz vor seinem literarischen Durchbruch. Wenn da nicht seine Mutter wäre, mit der er zusammen wohnt und um die er sich liebevoll kümmert. Und dann ist da noch Edwards Verlag, der ihn auf eine große Lesereise in die USA schicken will. Das Letzte, was er jetzt brauchen kann, sind seine besten Freunde, die zu einem Pride-Urlaub nach Spanien aufbrechen und ihre Mütter kurzerhand auch noch bei ihm abladen. An einem turbulenten Wochenende muss Edward seine aufstrebende Karriere und die exzen-trischen, streitlustigen und unterschiedlichen Damen unter einen Hut bringen.
(IR 2024 | 89 min | FSK 6)
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Die tollpatschige Teenagerin Marinette schlägt sich durch den Schulalltag in Paris – Höhepunkte ihres Tages sind die Momente, in denen sie ihren großen Schwarm Adrien sieht. Als Marinette eines Tages ein "Miraculous" findet, verwandelt sie sich in die Superheldin Ladybug und trifft den charismatischen Superhelden Cat Noir. Als ein fieser Mega-Schurke mit dunkler Magie Paris bedroht, verbünden sich Ladybug und Cat Noir. Um die Stadt zu retten, begeben sich die beiden auf eine gewagte Mission und ein unvergessliches Abenteuer von den Katakomben der Stadt bis hinauf zu den atemberaubenden Höhen des Eiffelturms beginnt.
(FR 2023 | 99 min | FSK 0 | KJF-Empfehlung ab 8. J)
Raynor und Moth Winn befinden sich im Herbst ihres Lebens, als sie unerwartet ihr Haus verlieren und Moth erfährt, dass er schwer krank ist. Gemeinsam fassen die beiden den mutigen Entschluss, den alten South West Coast Path zu wandern, in der Hoffnung, dass die anspruchsvolle Wanderung und die englische Natur ihnen Trost spenden können. Mit einem leeren Bankkonto, einem Zelt und dem Nötigsten an Ausrüstung machen sie sich auf eine außergewöhnliche Reise von mehr als 1.000 Kilometern. Die Wanderung soll ihnen Zeit verschaffen, einen Plan zu entwickeln, wie es weitergehen könnte.
(UK 2024 | 115 min | FSK 6)
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