Heute

Programmkino im Kulturhaus
Kulturhaus Kino Brüssow
Eintritt (Erm.): 6
Ort: Kulturhaus Kino Brüssow, Prenzlauer Str. 35, 17326 Brüssow
Barrierefreiheit: Saal barrierefrei erreichbar
Ein Leben jenseits gängiger Geschlechterrollen

Erzählt wird die Geschichte von sechs Burrneshas in Albanien, die sich aus unterschiedlichen Gründen entschlossen haben, die soziale Rolle von Männern zu übernehmen. Sie haben dies getan, um patriarchalische Strukturen zu umgehen, um frauenfeindlichen Übergriffen zu entgehen, um Zwangsehen zu vermeiden – und um frei zu sein. Die Protagonistinnen lassen an ihrem Leben und ihrer persönlichen Reise teilhaben. Sie sprechen über Freiheit und Unterdrückung und darüber, wie sie die Geschlechterschranken durchbrechen, indem sie entscheiden, wie sie leben wollen. Der Film zeigt eindrucksvoll, dass das Leben als Frau oft noch immer als weniger wertvoll gilt, und das weltweit.


(D 2024 | 84 min | FSK o.A.)

Kulturhaus Kino Brüssow
Eintritt (Erm.): 6 Euro (4 Euro)
Ort: Kulturhaus Kino Brüssow, Prenzlauer Str. 35, 17326 Brüssow
Barrierefreiheit:
Ein Familienfilm mit Tiefgang, der stets hoffnungsvoll bleibt

Im Mittelpunkt steht Anna, die 1933 mit ihrer jüdischen Familie in die Schweiz und nach Frankreich fliehen muss. Die ständigen Ortswechsel machen ihr zu schaffen und doch findet sie in ihrer Familie Halt, Geborgenheit und Sicherheit. Vor diesem Hintergrund erzählt der Film über Ausgrenzung und Diskriminierung, über Flucht und Vertreibung, über Abschiede und Neuanfänge und über den Zusammenhalt einer Familie. Der Film wird dem oft überraschend leichten, aber nie oberflächlichen oder beschönigenden Tonfall der Buchvorlage gerecht und bleibt hoffnungsvoll, verschweigt aber auch die Repressalien oder die Gräuel des NS-Regimes nicht.


(D/CH 2019 | 119 min | FSK 0 | KJF-Empfehlung ab 9. J)

Programmkino im Kulturhaus
Kulturhaus Kino Brüssow
Eintritt (Erm.): 6
Ort: Kulturhaus Kino Brüssow, Prenzlauer Str. 35, 17326 Brüssow
Barrierefreiheit: Saal barrierefrei erreichbar
Endlich mal ein farbenfrohes Feelgood-Movie

Die Psychologin Selma kehrt nach Tunesien zurück, um dort eine eigene Praxis zu eröffnen. Die anfängliche Skepsis gegenüber der selbstbewussten Heimkehrerin weicht schnell einer Neugierde: Denn der Redebedarf der Tunesier ist in den Jahren nach der Revolution enorm. So trifft sie auf allerlei kuriose Zeitgenossen wie eine hysterische Beautysalon-Besitzerin oder einen depressiven Imam. Voller orientalischem Zauber wirft die französische Culture-Clash Komödie einen humorvollen Blick auf ein Land zwischen Stillstand und Aufbruch. Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig.


(FR/TUN 2019 | 89 min | FSK 6)

Programmkino im Kulturhaus
Kulturhaus Kino Brüssow
Eintritt (Erm.): 6
Ort: Kulturhaus Kino Brüssow, Prenzlauer Str. 35, 17326 Brüssow
Barrierefreiheit: Saal barrierefrei erreichbar
Dazugehören oder nicht und zu welchen Bedingungen


Immer wieder hat der türkisch-deutsche Regisseur die Erfahrung von Immigranten erforscht, die er selbst in Hamburg als Sohn türkischer Einwanderer erlebt hat. So auch in seinem neuen Film "Amrum". Seehundjagd, Fischen bei Nacht, Schuften auf dem Acker – nichts ist im Frühjahr 1945 zu gefährlich oder zu mühsam für den 12-jährigen Nanning, um seiner Mutter zu helfen, die Familie zu ernähren. Mit dem ersehnten Frieden kommen allerdings völlig neue Konflikte, und Nanning muss lernen, seinen eigenen Weg zu finden. Als »Festländer« beschimpft, auf gleicher Ebene mit den Geflüchteten aus Schlesien und Ostpreußen, die gerade scharenweise vor den Russen fliehen muss der Junge seinen Platz in den neuen Welt suchen.


(D 2025 | 94 min | FSK 12)

Jetzt endlich der Nachholtermin zum 16.01.2025

Programmkino im Kulturhaus
Kulturhaus Kino Brüssow
Eintritt (Erm.): 6
Ort: Kulturhaus Kino Brüssow, Prenzlauer Str. 35, 17326 Brüssow
Barrierefreiheit: Saal barrierefrei erreichbar
Dazugehören oder nicht und zu welchen Bedingungen


Immer wieder hat der türkisch-deutsche Regisseur die Erfahrung von Immigranten erforscht, die er selbst in Hamburg als Sohn türkischer Einwanderer erlebt hat. So auch in seinem neuen Film "Amrum". Seehundjagd, Fischen bei Nacht, Schuften auf dem Acker – nichts ist im Frühjahr 1945 zu gefährlich oder zu mühsam für den 12-jährigen Nanning, um seiner Mutter zu helfen, die Familie zu ernähren. Mit dem ersehnten Frieden kommen allerdings völlig neue Konflikte, und Nanning muss lernen, seinen eigenen Weg zu finden. Als »Festländer« beschimpft, auf gleicher Ebene mit den Geflüchteten aus Schlesien und Ostpreußen, die gerade scharenweise vor den Russen fliehen muss der Junge seinen Platz in den neuen Welt suchen.


(D 2025 | 94 min | FSK 12)

Jetzt endlich der Nachholtermin zum 16.01.2025