Ausstellungseröffnung „Bi uns to Hus – Die Welt von Max Lindow“
Ort: Kirche St. Sophien Brüssow, Puschkinstraße 27, 17326 Brüssow
Barrierefreiheit:
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Gefördert vom Projekt weltwechsel des Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V. und findet in Kooperation mit dem Verlag Bartels & Bleil statt. |
In ihrer Familiengeschichte „Tabakpech“ erzählt Eva-Martina Weyer vom Leben im unteren Odertal zwischen 1930 und 1995 – geprägt von Tabakanbau, Tradition und verpassten Träumen. Poetisch, mit märchenhaftem Ton, führt die Autorin durch eine Welt, in der Tabak Schicksale bestimmt.
Eintritt: 12 € | Kartenreservierung unter 0151 67555972 oder q-dorf-verein@gmail.com
Durch den Abend führt der Filmemacher Thomas Grimm, der eigene Arbeiten über Russland produziert hat.
Frieda erlebte die Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Sie flüchtete, erlebte Ablehnung und harte Arbeit, weit über die körperlichen Grenzen hinaus. Inmitten dieser Traumata hielt sie viel aus – nicht zuletzt für ihre Familie. Frieda war eine staatlich verfolgte, sowjetische Frau mit deutschen Vorfahren. Ihre Bewältigungsstrategie, die sie immer begleitete, war ihr Schweigen – mit diesem Schweigen wusste sie sich zu behaupten. Sie lernte zu verdrängen, die Vergangenheit abzuschütteln.
Inna Hartwich, geboren 1980 in der Sowjetunion, emigrierte 1992 nach Deutschland und wuchs in Nordhessen auf. Nach dem Studium der Romanistik, Slawistik und Ethnologie und einem Volontariat beim Mannheimer Morgen ging sie 2010 als freie Korrespondentin für Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Moskau, um über Russland und die ehemaligen Sowjetrepubliken zu berichten. Später arbeitete sie aus Peking über Ostasien und aus Berlin über Polen, die Ukraine und Russland. 2018 kehrte sie als Korrespondentin nach Moskau zurück. Inna Hartwichs Reportagen und Essays über Russland sind mehrfach ausgezeichnet worden.
VORVERKAUF im Kulturhaus und unter www.eventfrog.de/kuki-frieda